Wie Judo nach Wolgast kam

Horst-Peter Gerschau ist aktuell das älteste aktive Mitglied des SV Motor Wolgast 1949 e.V. - Abteilung Judo.
Zusammen mit dem langjährigen Sektionsleiter Peter Biedenweg erinnert er sich daran, dass die Geburtsstunde
des Wolgaster Judosports in der einzigen Sporthalle, die die Stadt besaß, in den 1950er Jahren schlug.
Es war die Turnhalle des Gymnasiums am Lustwall, in der im Jahre 1955 zwei gute Turner,
nämlich Ulli Ziemann und Günter Seehagen, versuchten Judogriffe einzuüben.
Sie hatten sich aus Turnmatten eine weiche Fläche zusammengeschoben, um Uki Goshi,
Tomoe Nage oder Fallübungen zu trainieren. Einer hatte eine Judojacke um, beide waren in kurzen Hosen
eifrig bei der Sache. Aus diesem Duett sei später ein Trio geworden. Denn zu den beiden gesellte sich der spätere Trainer Arno Kroll.


Diese Interessengruppe wurde immer größer, so dass die etwa 20 jungen Männer sich am 4. Oktober 1956 entschlossen,
die Sektion Judo in der damaligen Betriebssportgemeinschaft (BSG) "Motor" zu gründen.

1958 wurde der erste Übungsraum eröffnet. Das Erdgeschoss eines Gebäudes am Hafenbahnhof
sollte zwei Jahrzehnte lang, nämlich bis 1978, die Heimstatt der Wolgaster Judokas bleiben.
Danach entstand die wohl damals modernste Judohalle der Region im jetztigen Sportforum.

Seinerzeit Sektionsmitglied zu werden, sei langwierig gewesen, erzählt Horst-Peter.
Man musste etwa ein halbes Jahr trainieren, sich sozusagen bewähren, bevor man sein Mitgliedsbuch bekam.

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